AllFaktor - AllFaktor AG Treuhand

Login     Offene Stellen    Standorte     Kontakt
Logout
Direkt zum Seiteninhalt
Seitenleiste


"Bei uns sind Sie richtig."
Die Fachleute der AllFaktor AG bieten Ihnen:


- Einführung Qualitätsmanagement (QS)

- Rechnungslegung im Gesundheitswesen
- KORE im Gesundheitswesen
Auf dem Weg zum Erfolg mit AllFaktor AG

News aus der Finanzwelt

16.09.2021
SECO - Konjunkturprognose: Die Erholung setzt sich fort, verliert temporär aber etwas an Schwung
Die Konjunkturerholung sollte sich wie erwartet fortsetzen, allerdings zunächst etwas weniger dynamisch als bisher prognostiziert. Die Expertengruppe senkt ihre Wachstumsprognose für 2021 auf 3,2 % (Sportevent-bereinigt). Damit würde die Schweizer Wirtschaft immer noch deutlich überdurchschnittlich wachsen. 2022 sollte sich das Wachstum auf 3,4 % beschleunigen.
02.09.2021
BFS - Die Konsumentenpreise sind im August 2021 um 0,2% gestiegen
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im August 2021 im Vergleich zum Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 101,3 Punkten (Dezember 2020 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +0,9%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
14.09.2021
Produzenten- und Importpreisindex im August 2021
Produzenten- und Importpreisindex steigt im August um 0,7%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im August 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,7% und erreichte den Stand von 103,9 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere chemische Produkte und pharmazeutische Produkte. Im Vergleich zum August 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 4,4%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für pharmazeutische Produkte und für chemische Produkte verantwortlich. Teurer wurden auch Metalle und Metallhalbzeug, Säge- und Hobelprodukte, Gummi- und Kunststoffprodukte sowie Frischgemüse. Sinkende Preise zeigten hingegen Schrott und Schweinefleisch.

Preiserhöhungen gegenüber dem Juli 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für organische Produkte der chemischen Industrie, Kunststoffe in Primärformen, Erdöl und Erdgas, Metalle und Metallhalbzeug, Holzprodukte sowie Gummi- und Kunststoffprodukte. Dasselbe gilt für sonstige chemische Produkte, Papier, Papierprodukte und Rohkaffee. Billiger wurden dagegen pharmazeutische Spezialitäten und Mineralölprodukte.


02.09.2021
Schweizer Detailhandelsumsätze sinken im Juli 2021
Schweizer Detailhandelsumsätze sinken im Juli 2021

Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Juli 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 2,9% gefallen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 2,6% zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Juli 2021 im Vorjahresvergleich um 2,6% gefallen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat sind die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 2,8% zurückgegangen.

Detailhandel ohne Tankstellen

Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im Juli 2021 gegenüber Juli 2020 einen Rückgang des nominalen Umsatzes von 3,6% (real –3,0%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Abnahme des nominalen Umsatzes von 5,9% (real –4,3%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 1,5% registrierte (real  1,5%).

Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im Juli gegenüber dem Vormonat einen nominalen Umsatzrückgang von 2,6% (real –2,8%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 1,9% (real –2,1%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 2,8% (real –2,7%).
 

Umsatzentwicklung im Handel im 2. Quartal 2021
Neue Resultate im Portal Statistik Schweiz können Sie unter dem folgenden Link herunterladen: Link
 

Pandemie und statistische Ergebnisse
Die Covid-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.
Die in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.

02.09.2021
SECO - Bruttoinlandprodukt im 2. Quartal 2021: Binnenwirtschaft erholt sich von zweitem Corona-Einbruch
Das BIP der Schweiz wuchs um 1,8 %, nach −0,4 % im 1. Quartal.* Im Dienstleistungssektor stieg die Wertschöpfung nach der Lockerung der Corona-Massnahmen markant. Der Konsum erholte sich kräftig. Die Industrie wuchs ebenfalls, wenn auch weniger stark als in den Vorquartalen. Insgesamt lag das BIP im 2. Quartal nur noch 0,5 % unter dem Vorkrisenniveau des 4. Quartals 2019.
26.08.2021
BFS - Covid-19 sorgt 2020 für eine markante Abnahme des BIP
Covid-19 sorgt 2020 für eine markante Abnahme des BIP

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz verzeichnete 2020 ein Minus von 2,4% zu Preisen des Vorjahres. Diese markante Abnahme ist auf die Covid-19-Pandemie zurückzuführen, die einige Bereiche der Schweizer Wirtschaft besonders stark getroffen hat. Durch die Krise ging sowohl die inländische Endnachfrage als auch der Austausch mit dem Ausland deutlich zurück. Auch das Bruttonationaleinkommen (BNE) zu laufenden Preisen brach um 2,9% ein, was sich hauptsächlich mit den stark rückläufigen Erträgen aus dem Ausland erklärt. Nebst diesen ersten Schätzungen für das Jahr 2020 präsentiert das Bundesamt für Statistik (BFS) die revidierten Ergebnisse für den Zeitraum 2018–2019.

Anlässlich der Publikation der ersten Schätzungen 2020 und gestützt auf die Revisionspolitik der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wurden die Ergebnisse 2018 und 2019 auf der Grundlage neuer Informationen revidiert. Letztere führten für 2018 zu einer Korrektur des BIP-Wachstums um –0,1 Prozentpunkte auf 2,9% und für 2019 um +0,1 Prozentpunkte auf 1,2% (sofern nicht anders vermerkt, sind die Ergebnisse zu Preisen des Vorjahres ausgedrückt).

Endkonsum der privaten Haushalte stark rückläufig
Die unterstützende Wirkung der Konsumausgaben der privaten Haushalte auf die Wirtschaft wurde durch die Covid-19-Pandemie erheblich geschmälert. Sie brachen um 3,7% ein (2019: +1,4%), so stark wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Die Ausgaben für Restaurants und Hotels, Verkehr, Bekleidung sowie Freizeit und Kultur nahmen markant ab. Für Lebensmittel sowie in geringerem Ausmass für die Gesundheit wurde dagegen mehr ausgegeben.

Bei den Investitionen war 2020 nach dem bereits durchzogenen Jahr 2019 (+0,6%) ein deutliches Minus zu verbuchen (–1,8%). Dies lässt sich mit den stark rückläufigen Ausrüstungsinvestitionen erklären (–2,5%). Im Bausektor war die Entwicklung mit einem Rückgang von 0,4% vergleichbar mit jener des Vorjahrs (2019:  0,9%).

Pharma und Handel mit positiver Wirkung auf den Handelssaldo
Ohne Berücksichtigung des Nichtwährungsgoldes hielt sich der Bilanzüberschuss aus dem Waren- und Dienstleistungshandel auf hohem Niveau. Der gegenüber 2019 stagnierende Saldo (–0,5%) verschleiert jedoch die allgemein rückläufigen Entwicklungen sowohl beim Export als auch beim Import. Besonders stark war die Abnahme im Dienstleistungsbereich (Exporte: –14,5%; Importe: –11%). Der Saldo der Dienstleistungsbilanz sank um mehr als 40%.

Demgegenüber stieg aufgrund eines besonders markanten Rückgangs bei den Importen (–6,8%) der Saldo der Warenbilanz (ohne Nichtwährungsgold) um 8,4%. Durch die positiven Ergebnisse beim Handel mit Rohstoffen sowie mit chemischen und pharmazeutischen Produkten konnte die rückläufige Entwicklung bei den Warenexporten (ohne Nichtwährungsgold) auf 2,9% begrenzt werden.

Grosse Unterschiede bei der Wertschöpfungsentwicklung
Die Wertschöpfung der chemischen und pharmazeutischen Industrie (+4,6%), des Handels (+2,1%) und der Finanzdienstleistungen (+5,6%) nahm 2020 trotz der Covid-19-Pandemie zu und stützte die Schweizer Wirtschaft. Die Wirtschaftszweige Gastgewerbe und Beherbergung (–41,8%), Verkehr und Lagerei (–19,2%), Freizeit (–26%) sowie bestimmte Branchen des verarbeitenden Gewerbes wurden von den pandemiebedingten Einschränkungen stark getroffen.

Rückgang des Bruttonationaleinkommens
Das BNE zu laufenden Preisen, das die Summe der Einkommen der gebietsansässigen Einheiten misst, sank um 2,9% und entwickelte sich somit gleich wie das BIP zu laufenden Preisen (–2,9%). Der Rückgang des BNE ist darauf zurückzuführen, dass sich die ans Ausland geleisteten Vermögenserträge (–15,7%) und die aus dem Ausland zugeflossenen Vermögenserträge (–17,8%) markant verringerten, wodurch sich der Saldo der Einkommensbilanz mit dem Ausland stabilisierte. Die Abnahmen lassen sich mit den stark gesunkenen Zinsen und Dividenden ins und aus dem Ausland erklären. Darüber hinaus nahmen die Einnahmen aus Direktinvestitionen stark zu. Bei den Lohnzahlungen an im Ausland ansässige Personen war unter anderem aufgrund der Kurzarbeit ein Rückgang von 2,3% zu verzeichnen.

Die Arbeitsproduktivität hält der Krise stand
Mit einem Anstieg von 1,4% entwickelte sich die Produktivität nach tatsächlichen Arbeitsstunden 2020 mit einem Anstieg gegenläufig zur Konjunktur. Die Schutzmassnahmen, die insbesondere auf eine Einschränkung der Kontakte abzielten, wirkten sich auf den Arbeitsinput stärker aus als auf die Produktion. Dies zeigt sich auch darin, dass die tatsächlichen Arbeitsstunden (–3,7%) deutlicher zurückgingen als das BIP (–2,4%). Daraus lässt sich schliessen, dass sich die Schweizer Wirtschaft die negativen Auswirkungen der Einschränkungen auf den Produktionsapparat dank innovativer Methoden abfedern konnte.

 

26.08.2021
BFS - Beschäftigung in der Schweiz erholt sich im 2. Quartal 2021
Im 2. Quartal 2021 ist die Gesamtbeschäftigung (Anzahl Stellen) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,6% gestiegen (+0,2% zum Vorquartal). In Vollzeitäquivalenten stieg die Beschäftigung im selben Zeitraum um 0,3%. Der Anstieg ist primär dem Zuwachs im tertiären Sektor zu verdanken. In der gesamten Wirtschaft wurden 24 300 offene Stellen mehr gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (+39,7%). Auch der Indikator der Beschäftigungsaussichten zeigt nach oben (+4%). Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
25.08.2021
BR - Der Bundesrat unterstützt die Abschaffung des Eigenmietwerts
Der Bundesrat beantragt dem Parlament Eintreten auf die Vorlage der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S), die einen Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung vorschlägt. Gleichzeitig stellt er Änderungsanträge zu zentralen Eckwerten. Der Bundesrat verabschiedete an der Sitzung vom 25. August 2021 seine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf.
19.08.2021
Produktions-, Auftrags- und Umsatzstatistik des sekundären Sektors im 2. Quartal 2021
Produktion und Umsatz im sekundären Sektor der Schweiz steigen im 2. Quartal 2021 stark an

Die Produktion im sekundären Sektor hat im 2. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14,2% zugenommen. Der Umsatz ist um 15,5% angewachsen. Diese hohen Anstiege sind zu grossen Teilen mit dem schwachen 2. Quartal 2020, in dem die Schutzmassnahmen gegen die Covid-19-Pandemie zum Tragen kamen, zu erklären. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

In der Industrie ist die Produktion im Vergleich zum vergangenen Jahr im April (+16,1%), im Mai (+17,4%) und auch im Juni angestiegen (+13,1%). Für das gesamte 2. Quartal 2021 ist bei der Produktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 15,7% zu verzeichnen.
 
Im Baugewerbe hat die Produktion im 2. Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,5% zugenommen. Der Hochbau erzielte einen Produktionsanstieg von 4,9%, der Tiefbau hat dagegen einen Rückgang (–2,1%) zu verzeichnen. Beim sonstigen Baugewerbe ist die Produktion um 8,8% gewachsen.

 
Umsatz
 
In der Industrie sind die Umsätze im April im Vergleich zum Vorjahr (+18,5%), im Mai (+19,6%) und auch im Juni angestiegen (+14,1%). Für das gesamte 2. Quartal 2021 wurde beim Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 17,4% registriert.

Im Baugewerbe hat der Umsatz im 2. Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,1% zugenommen. Der Umsatz im Hochbau ist um 7,5% gestiegen, während der Tiefbau ein Minus erfuhr (–1,0%). Das sonstige Baugewerbe konnte den Umsatz um 9,4% steigern.

 
Vergleich mit der Zeit vor der Pandemie
 
Setzt man die Ergebnisse der Indizes ins Verhältnis mit den Resultaten vom 2. Quartal 2019, also der letzten vergleichbaren Periode vor Ausbruch der Pandemie, fallen die Veränderungsraten anders aus: Der Zweijahresvergleich ergibt für die Industrie einen Produktionsanstieg im 2. Quartal 2021 gegenüber dem 2. Quartal 2019 von 5,0% (Umsatz: +2,4%). Im Baugewerbe ging die Produktion bei dieser Betrachtung um 1,2% (Umsatz: +2,9%) nach oben. Für den sekundären Sektor zeigt dieser Vergleich einen Produktionsanstieg von 4,4% (Umsatz: +2,5%).
 

13.08.2021
ESTV - MWST: Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz MWSTG
Heute wurden materielle Anpassungen betreffend die folgenden Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz auf unserer Website veröffentlicht:
- Thema: Abgabe von Mahlzeiten
- Thema: Subventionen

Bitte geben Sie das Datum in den Feldern «Änderungsdatum» an (z.B. von 12.08.2021 bis 13.08.2021) und klicken Sie auf den Button «Anzeigen». Hinweis: Die Aufbereitung und Auflistung der Suchergebnisse kann einen Moment dauern.

13.08.2021
ESTV - Rundschreiben «Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge 2022 / Ausgleich der Folgen der kalten Progression bei der direkten Bundessteuer für das Steuerjahr 2022» (2-194-D-2021-d)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat das Rundschreiben «Berufskostenpauschalen und Naturalbezüge 2022 / Ausgleich der Folgen der kalten Progression bei der direkten Bundessteuer für das Steuerjahr 2022» publiziert.
13.08.2021
BFS - Produzenten- und Importpreisindex steigt im Juli 2021 um 0,5%
Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2021

Produzenten- und Importpreisindex steigt im Juli um 0,5%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Juli 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,5% und erreichte den Stand von 103,2 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere Metallprodukte, Mineralölprodukte sowie Metalle und Metallhalbzeug. Im Vergleich zum Juli 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,3%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Metallprodukte verantwortlich. Teurer wurden auch Mineralölprodukte, Metalle und Metallhalbzeug. Sinkende Preise zeigten hingegen Schweinefleisch, Schlachtschweine sowie Bestrahlungs-, Elektrotherapie- und elektromedizinische Geräte.

Preiserhöhungen gegenüber dem Juni 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas, Metalle und Metallhalbzeug. Dasselbe gilt für Produkte des Stahl- und Leichtmetallbaus, Computer und periphere Geräte sowie sonstige Metallwaren. Billiger wurden dagegen Gemüse, Melonen und Kartoffeln.
12.08.2021
Umsatzgrenze für Mehrwertsteuerbefreiung von Vereinen soll nicht erhöht werden
Der Bundesrat ist gegen eine weitergehende Befreiung von Sport- und Kulturvereinen sowie gemeinnützigen Institutionen von der Mehrwertsteuer. An seiner Sitzung vom 11. August 2021 verabschiedete er seine Stellungnahme zuhanden der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N).
05.08.2021
EFD - Meldeverfahren für natürliche Personen wird nicht weiterverfolgt
Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) verfolgt die Idee eines neuen Meldeverfahrens für natürliche Personen bei der Verrechnungssteuer nicht weiter. Das hat das EFD aufgrund der Erkenntnisse einer Arbeitsgruppe aus Bund und Kantonen beschlossen.
03.08.2021
SECO - Konsumentenstimmung klettert deutlich über Vorkrisenniveau
Gemäss der Juli-Umfrage hat sich die Stimmung der Schweizer Haushalte erneut verbessert. Insbesondere haben sich die Erwartungen für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung und für die Arbeitslosigkeit stark aufgehellt.
02.08.2021
Die Konsumentenpreise sind im Juli 2021 um 0,1% gefallen
Detailhandelsumsätze im Juni 2021
Schweizer Detailhandelsumsätze gehen im Juni nominal um 0,4% zurück


Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Juni 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 0,4% gefallen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 3,6% zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im Juni 2021 im Vorjahresvergleich um 0,1% gestiegen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat sind die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 3,5% zurückgegangen.
 
Detailhandel ohne Tankstellen
 
Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im Juni 2021 gegenüber Juni 2020 einen Rückgang des nominalen Umsatzes von 1,4% (real –0,5%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Abnahme des nominalen Umsatzes von 4,4% (real –2,1%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Plus von 1,5% registrierte (real +1,2%).
 
Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im Juni gegenüber dem Vormonat einen nominalen Umsatzrückgang von 3,9% (real –3,8%). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 4,2% (real –4,0%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 3,7% (real –3,8%).
 
________________________________________

Pandemie und statistische Ergebnisse
 
Die Covid-19-Pandemie fordert aktuell die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft. Zur Messung der Auswirkungen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der Öffentlichkeit, insbesondere den Medien sowie den Entscheidungsträgerinnen und -trägern, auch unter diesen schwierigen Umständen weiterhin zuverlässige Daten liefern.
 
Die in dieser Medienmitteilung publizierten Ergebnisse wurden basierend auf den aktuell vorhandenen Datenbeständen berechnet. Sie können nach Bedarf berichtigt oder revidiert werden.
 
________________________________________
26.07.2021
ESTV - Inkrafttreten von Gesetzes- und Verordnungsänderungen im Steuerrecht zu den Jahren 2022-2024
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Listen der Gesetzes- und Verordnungsänderungen bei der direkten Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer und Stempelabgaben aktualisiert. Die Liste enthält Änderungen von Erlassen im Steuer- und Abgabenrecht, bei denen die Eidgenössische Steuerverwaltung massgeblich beteiligt oder für deren Umsetzung sie verantwortlich ist. In der Liste aufgeführt sind auch Gesetzes- und Verordnungsprojekte, die noch nicht abgeschlossen sind.
13.07.2021
Produzenten- und Importpreisindex im Juni 2021
Produzenten- und Importpreisindex steigt im Juni um 0,3%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Juni 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,3% und erreichte den Stand von 102,7 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere Metalle und Metallhalbzeug, Schrott und Mineralölprodukte. Im Vergleich zum Juni 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,9%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Schrott verantwortlich. Teurer wurden auch Metalle, Metallhalbzeug, Holzprodukte und Mineralölprodukte.

Preiserhöhungen gegenüber dem Mai 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Metalle und Metallhalbzeug. Dasselbe gilt für Mineralölprodukte, Computer, Automobile und Automobilteile, Nahrungsmittel und sonstige Fahrzeuge. Billiger wurden dagegen Erdöl und Erdgas sowie Gemüse, Melonen und Kartoffeln.

 

12.07.2021
BFS - Leichter Rückgang der Bauinvestitionen im Jahr 2020
Die Bauausgaben verharrten 2020 auf dem Vorjahresniveau, wobei die Bauinvestitionen in Hochbauprojekte gegenüber dem Vorjahr um 1,1% sanken und jene in Tiefbauprojekte sich um 3,2% erhöhten. Damit verzeichneten die Bauinvestitionen insgesamt einen Rückgang von 0,3%. Dies zeigen die provisorischen Resultate der Baustatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).
02.07.2021
ESTV - Steuerstatistik 2020 erschienen
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat die «Steuerstatistik 2020 – Auf einen Blick» veröffentlicht. Der Faltprospekt im Taschenformat präsentiert Zahlen der verschiedenen Steuerarten des Bundes, statistische Auswertungen zu natürlichen und juristischen Personen sowie zur Steuerbelastung in der Schweiz.

Der vierzehnseitige Faltprospekt «Steuerstatistik 2020» gliedert sich in folgende Teile
- Einnahmenentwicklung aus direkter Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Stempelabgaben und Verrechnungssteuer;
- Ertragsentwicklung direkte Bundessteuer: natürliche und juristische Personen je Kanton;
- Statistiken zum Vermögen von natürlichen Personen nach Kanton und
- Steuerbelastung der natürlichen und juristischen Personen sowie Kennzahlen für die MWST nach wirtschaftlicher Tätigkeit.

Die Publikation ist in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar und kann beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) unter der Artikelnummer 605.002 gratis bezogen werden. Die elektronische Version findet sich auf der Webseite der ESTV.

01.07.2021
BFS - Die Konsumentenpreise sind im Juni 2021 um 0,1% gestiegen
Die Konsumentenpreise sind im Juni um 0,1% gestiegen

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im Juni 2021 im Vergleich zum Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 101,1 Punkten (Dezember 2020 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +0,6%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Der Anstieg um 0,1% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die höheren Preise für Fruchtgemüse. Die Preise für Pauschalreisen ins Ausland sind ebenfalls gestiegen, ebenso jene für Heizöl. Die Preise für Steinobst und Luftverkehr sind hingegen gesunken
24.06.2021
Die Baupreise sind im April 2021 um 1,4% gestiegen
Der Baupreisindex erhöhte sich zwischen Oktober 2020 und April 2021 um 1,4% auf 101,4 Punkte (Oktober 2020 = 100). Dieses Ergebnis ist auf ein Preiswachstum sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau zurückzuführen. Innert Jahresfrist ist das Preisniveau im Baugewerbe um 1,2% gestiegen. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Anstieg des Preisindexes im Hochbau gegenüber dem vorangehenden Halbjahr ist hauptsächlich auf höhere Preise im «Rohbau 1» (Baumeisterarbeiten) zurückzuführen. Die Preise im «Rohbau 2» (Dichtungsbeläge Flachdächer) haben ebenfalls zugenommen, wenn auch weniger stark.

Die Preise sind in allen Grossregionen gewachsen, am deutlichsten in der Nordwestschweiz (+2,2%), gefolgt vom Tessin (+2,0%) und von Zürich (+1,6%).

Im Tiefbau wurden im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr insbesondere beim «Oberbau» (kleinere Trassenbauten) beim «Erd- und Unterbau» (kleinere Trassenbauten) sowie in geringerem Ausmass bei der «Tragkonstruktion» (kleinere Kunstbauten) höhere Preise beobachtet.

Ausser in Zürich, der Zentralschweiz und der Ostschweiz sind die Preise in allen Regionen gestiegen. Die grösste Zunahme verzeichnete die Nordwestschweiz (+3,5%), den stärksten Rückgang Zürich
(–0,7%).
 

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter diesen besonderen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.

Die Qualität der Erhebungen für den Baupreisindex im ersten Halbjahr entspricht den üblichen Standards. Die Daten konnten in allen vorgesehenen Branchen und Grossregionen nach der gewohnten Methode erhoben werden.
24.06.2021
Erwerbseinkommen 2020
Die neuen Ergebnisse zum jährlichen Brutto-Erwerbseinkommen der Erwerbstätigen nach Erwerbsstatus, Berufsgruppen, Beschäftigungsgrad und Geschlecht liegen vor.

Sie basieren auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebun (SAKE).


22.06.2021
ESTV - Konsultationsvereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF gibt bekannt, dass die Konsultationsvereinbarung vom 11. Juni 2020 zwischen der Schweiz und Deutschland über die Besteuerung von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern während der COVID-19 Pandemie mindestens bis zum 30. September 2021 nicht gekündigt wird. Eine Kündigung der Vereinbarung durch einen Vertragsstaat wird ebenfalls durch eine Nachricht auf diesem Weg mitgeteilt werden.
22.06.2021
ESTV - Neue Ausgabe der Broschüre «Das schweizerische Steuersystem»
Eine neue Ausgabe der Publikation «Das schweizerische Steuersystem» ist erarbeitet worden. Die in vier Sprachen (d, f, i, e) herausgegebene Broschüre vermittelt einen Überblick über die von Bund, Kantonen und Gemeinden erhobenen Steuern und geht gezielt auf kantonale Eigenheiten ein.
21.06.2021
BSV - Die Taschenstatistik Sozialversicherungen der Schweiz 2021 ist erschienen
Die Taschenstatistik liefert aktuelle Angaben über die einzelnen Zweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab Mitte Juli 2021; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.001.21D). Die Taschenstatistik „Sozialversicherungen der Schweiz 2021“ liegt auch in französischer, italienischer und englischer Sprache vor.
15.06.2021
EFV - Finanzausgleich: Ausgleichszahlungen für das Jahr 2022
Die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) hat die Ausgleichszahlungen der einzelnen Kantone für das Jahr 2022 ermittelt. Insgesamt steigen die Zahlungen gegenüber dem Vorjahr um 91 Millionen Franken auf 5,3 Milliarden Franken. Die stärkste Zunahme des Ressourcenindexes verzeichnen die Kantone Schwyz, St. Gallen und Nidwalden. Die Indizes der Kantone Obwalden, Freiburg und Basel-Stadt weisen den grössten Rückgang auf. Die Berechnungen werden den Kantonen zur Stellungnahme unterbreitet.
14.06.2021
BFS - Produzenten- und Importpreisindex steigt im Mai 2021 um 0,8%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,8% und erreichte den Stand von 102,4 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere chemische Produkte, Gummi- und Kunststoffprodukte, Metalle, Metallhalbzeug und pharmazeutische Produkte. Im Vergleich zum Mai 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,2%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
14.06.2021
Parahotellerie im Jahr 2020
Parahotellerie im Jahr 2020: Logiernächte sinken um 11,3%, Nachfrage auf Campingplätzen steigt stark an

Die Parahotellerie verzeichnete im durch die Covid-19-Pandemie geprägten Jahr 2020 insgesamt 14,8 Millionen Logiernächte. Gegenüber 2019 entspricht dies einem Rückgang von 11,3%. Die inländische Nachfrage stieg um 3,8% auf 11,9 Millionen Logiernächte, der Anteil der Inlandgäste lag damit bei 80,3%. Die Logiernächtezahl der ausländischen Besucherinnen und Besucher sank hingegen um 44,4% auf 2,9 Millionen. Die europäischen Gäste verbuchten mit 2,8 Millionen (–35,7%) den grössten Logiernächteanteil der ausländischen Gäste. Soweit einige der definitiven Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Anhand der kumulierten Zahlen der Hotellerie und der Parahotellerie kann eine Gesamtbilanz für die touristische Beherbergung in der Schweiz erstellt werden. 2020 wurden in der Schweiz 38,5 Millionen Logiernächte verzeichnet, was gegenüber 2019 einem Minus von 31,5% entspricht. Die inländischen Gäste generierten 28,3 Millionen Logiernächte (–3,7%), die ausländischen Gäste 10,3 Millionen (–61,9%).   

Nur leichter Logiernächterückgang bei den Ferienwohnungen

Im Jahr 2020 ging der grösste Anteil der Logiernächte in der Parahotellerie auf kommerziell bewirtschaftete Ferienwohnungen zurück (48,4%). Mit einem Jahrestotal von 7,2 Millionen Logiernächten nahm die Nachfrage gegenüber 2019 um 1,3% ab. Bei den inländischen Gästen wurden 5,5 Millionen Logiernächte verbucht (+26,4% gegenüber dem Vorjahr), bei den ausländischen Gästen 1,7 Millionen (–42,2%). Mehr als 95% der Logiernächte der ausländischen Gäste wurden von Gästen aus Europa generiert (1,6 Millionen;  31,7%).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen belief sich 2020 auf 6,6 Nächte. Verteilt auf die sieben Grossregionen war die Nachfrage mit insgesamt 2,8 Millionen Logiernächten in der Genferseeregion am stärksten, gefolgt von der Ostschweiz mit 2,5 Millionen Logiernächten.

Einbruch um 39% bei den Kollektivunterkünften

Mit einem Rückgang von 39,0% bei 3,4 Millionen Logiernächten im Jahr 2020 waren die Kollektivunterkünfte am stärksten durch die Covid-19-Pandemie betroffen. Sowohl bei den Schweizer Gästen (3,0 Millionen Logiernächte; –34,3%) als auch bei den Besucherinnen und Besuchern aus dem Ausland (450 000; –58,8%) brach die Nachfrage stark ein. Mit 414 000 Logiernächten (–48,6%) hatten die Gäste aus Europa den grössten Anteil an der ausländischen Nachfrage (92,1%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer Kollektivunterkunft betrug 2,5 Nächte. Die Ostschweiz positionierte sich mit 1,0 Millionen Logiernächten an der Spitze der Grossregionen.

Starkes Wachstum auf Campingplätzen

Mit 4,2 Millionen Logiernächten registrierten die Campingplätze im Jahr 2020 – trotz der behördlich verordneten Schliessung im Frühjahr – 11,1% mehr Logiernächte als im Vorjahr. Dies hauptsächlich weil die Anzahl Logiernächte in den Monaten Juli bis Oktober um 33,1% anstieg im Vergleich zur Vorjahresperiode. Ganzjährig gingen 3,4 Millionen Logiernächte auf das Konto von inländischen Gästen, was einer Zunahme von 33,9% entspricht. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland (davon 99,3% aus Europa) verzeichneten 760 000 Logiernächte (–36,8%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2020 bei 3,2 Logiernächten. Mit 973 000 Logiernächten war der Espace Mittelland die Grossregion mit der höchsten Anzahl Logiernächten auf Campingplätzen, gefolgt von der Genferseeregion (967 000).

14.06.2021
Produzenten- und Importpreisindex im Mai 2021
Produzenten- und Importpreisindex steigt im Mai um 0,8%

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,8% und erreichte den Stand von 102,4 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere chemische Produkte, Gummi- und Kunststoffprodukte, Metalle, Metallhalbzeug und pharmazeutische Produkte. Im Vergleich zum Mai 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,2%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für pharmazeutische Produkte und Kunststoffprodukte verantwortlich. Teurer wurden auch Metalle, Metallhalbzeug, chemische Produkte, die Sammlung von Abfällen und die Rückgewinnung sowie Mineralölprodukte.

Preiserhöhungen gegenüber dem April 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Kunststoffe in Primärformen, Erdöl und Erdgas, organische Produkte der chemischen Industrie, Metalle, Metallhalbzeug, Gummi- und Kunststoffprodukte sowie Mineralölprodukte. Dasselbe gilt für Holzplatten, Papier, Papierprodukte und sonstige chemische Produkte. Billiger wurden dagegen Computer.

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.
 
Im Mai 2021 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
15.06.2021
SECO - Konjunkturprognose: Starke Erholung nach Lockerung der Corona-Massnahmen
Mit den Lockerungen der Corona-Massnahmen hat in der Binnenwirtschaft erwartungsgemäss eine kräftige Aufholbewegung eingesetzt. International hat sich die Konjunkturlage aufgehellt. Es zeichnet sich eine schwungvolle Erholung ab. Die Expertengruppe des Bundes erhöht ihre BIP-Prognose für 2021 auf +3,6 %. 2022 sollte die Schweizer Wirtschaft ebenfalls deutlich überdurchschnittlich wachsen.
21.05.2021
Produktions-, Auftrags- und Umsatzstatistik des sekundären Sektors im 1. Quartal 2021
Sekundärer Sektor im 1. Quartal 2021 wieder mit steigender Produktion

Die Produktion des sekundären Sektors in der Schweiz – also von Industrie und Baugewerbe – ist im 1. Quartal 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 4,5% gestiegen. Nach drei aufeinanderfolgenden Quartalen im Minus bewegten sich die Produktionszahlen damit erstmals wieder im Plus. Der Umsatz seinerseits ist um 2,2% angewachsen. Hier war ein positives Wachstum zuletzt im 4. Quartal 2019 beobachtet worden. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
In der Industrie ist die Produktion im Januar 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,1% gestiegen, im Februar ist sie ebenfalls gewachsen (+1,7%) und auch im März ist sie angestiegen (+12,8%). Der starke Zuwachs im März erklärt sich teilweise durch den tiefen Wert vom März 2020, als die ersten Covid-19-Schutzmassnahmen ergriffen wurden. Für das gesamte 1. Quartal 2021 ist bei der Produktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 4,8% zu verzeichnen.

Im Baugewerbe hat die Produktion im 1. Quartal 2021 auf dem Niveau des Vorjahresquartals stagniert. Der Hochbau erzielte einen Produktionsanstieg von 1,9% und der Tiefbau hat ebenfalls einen Anstieg (+0,6%) zu verzeichnen. Beim sonstigen Baugewerbe ist die Produktion um 1,0% gesunken.

Umsatz

In der Industrie sind die Umsätze im Januar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,3% gesunken, im Februar sind sie hingegen angewachsen (+0,2%) und auch im März sind sie angestiegen (+10,7%). Die deutliche Zunahme im März dürfte auch beim Umsatz teilweise auf die im März 2020 ergriffenen ersten Covid-19-Schutzmassnahmen zurückzuführen sein. Für das gesamte 1. Quartal 2021 wurde beim Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 2,8% registriert.

Im Baugewerbe ist der Umsatz im 1. Quartal 2021 auf dem Niveau des Vorjahresquartals geblieben. Der Umsatz im Hochbau ist um 1,3% gestiegen, und auch der Tiefbau erzielte ein Plus (+0,8%). Das sonstige Baugewerbe schliesslich registrierte einen Umsatzrückgang von 1,2%.
20.05.2021
ESTV - MWST: Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz MWSTG
Heute wurden materielle Anpassungen betreffend die folgenden Publikationen zum Mehrwertsteuergesetz auf unserer Website veröffentlicht:

- Thema: Steuernachfolge / Haftung

19.05.2021
Höchstzinssatz für Konsumkredite: Neuer Referenzzinssatz als Berechnungsbasis
Der über drei Monate aufgezinste Saron (SAR3MC) dient künftig als Referenzzinssatz bei der Berechnung des Höchstzinssatzes für Konsumkredite. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Mai 2021 eine entsprechende Änderung der Konsumkreditverordnung gutgeheissen und auf den 1. Juli 2021 in Kraft gesetzt. Am Berechnungsmechanismus ändert sich nichts.
17.05.2021
Produzenten- und Importpreisindex steigt im April um 0,7%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im April 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,7% und erreichte den Stand von 101,6 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere Preise zeigten insbesondere Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse, Maschinen, Metalle, Metallhalbzeug und Metallprodukte. Im Vergleich zum April 2020 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,8%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Uhren, Maschinen, Metallprodukte, Metalle und Metallhalbzeug verantwortlich. Teurer wurden auch elektrische Ausrüstungen, medizinische und zahnmedizinische Apparate und Materialien, Fleisch und Fleischprodukte sowie Schlachtschweine.

Preiserhöhungen gegenüber dem März 2021 registrierte man beim Importpreisindex insbesondere für Metalle und Metallhalbzeug, Maschinen, Metallprodukte, Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse, Treibstoff und elektrische Ausrüstungen. Dasselbe gilt für Möbel, medizinische und zahnmedizinische Apparate und Materialien, Gemüse, Melonen und Kartoffeln. Billiger wurden dagegen Erdöl und Erdgas.
 
________________________________________

Qualität der Resultate
Die aktuelle Covid-19-Pandemie betrifft die Gesellschaft und die Wirtschaft in grossem Ausmass. Auch und gerade unter diesen schwierigen Umständen muss das Bundesamt für Statistik (BFS) der breiten Öffentlichkeit, den Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie den Medien zuverlässige Daten liefern. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern herzlich bedanken, die auch unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes tun, um uns ihre Daten zu übermitteln.

Im April 2021 konnten alle Preise nach Erhebungsplan erhoben werden. Die Qualität der Erhebungen für den Produzenten- und Importpreisindex entspricht den üblichen Standards.
04.05.2021
SECO - Konsumentenstimmung zurück auf Vorkrisenniveau
Die Stimmung der Schweizer Haushalte wird besser. Gemäss der April-Umfrage haben sich insbesondere die Erwartungen für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung aufgehellt. Auch die Neigung zu grösseren Anschaffungen ist gestiegen.
03.05.2021
Berufliche Vorsorge: Mehr als 40% der neuen Leistungen wurden vorzeitig ausbezahlt
43% der Frauen und 44% der Männer, die 2019 erstmals eine Kapitalleistung aus der beruflichen Vorsorge bezogen haben, liessen sich diese vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters auszahlen. Die Altersrenten wurden von 40% der Frauen und 46% der Männer vorbezogen. Soweit die jüngsten Ergebnisse der Neurentenstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Eine neue Altersrente aus der beruflichen Vorsorge (BV) belief sich 2019 im Median bei den Frauen auf 1160 Franken pro Monat und bei den Männern auf 2144 Franken pro Monat. Bei beiden Geschlechtern haben somit 50% der Personen eine höhere und 50% eine tiefere Rente als die erwähnten Beträge bezogen. Der Medianbetrag der Kapitalbezüge lag bei knapp 142 900 Franken für die Männer und bei 59 000 Franken für die Frauen.

Die grossen Abweichungen zwischen Frauen und Männern lassen sich hauptsächlich durch die unterschiedlichen beruflichen Laufbahnen erklären. Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger und arbeiten mehr Teilzeit, beides in erster Linie aus familiären Gründen. Auch der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern führt zu Differenzen bei den BV-Leistungen. Haus- und Familienarbeit, die häufiger von den Frauen übernommen wird, ist unbezahlt und kann die Leistungen aus der Altersvorsorge nicht verbessern.

Leistungen werden häufig vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters bezogen

46% der Männer, die 2019 erstmals eine BV-Rente bezogen haben, und 44% der Männer, die sich eine BV-Kapitalleistung auszahlen liessen, hatten das gesetzliche Rentenalter noch nicht erreicht. Bei den Frauen waren es 40% bzw. 43%.

Umgekehrt machten 13% der Frauen und 7% der Männer ihre erste Rente erst nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters geltend. Bei den Kapitalleistungen der beruflichen Vorsorge beliefen sich die entsprechenden Anteile auf 21% bei den Frauen und auf 18% bei den Männern. Die Statistik liefert keine Angaben zur beruflichen Situation der Personen zum Zeitpunkt des Altersleistungsbezugs.

Tiefere Medianrenten im gesetzlichen Rentenalter

2019 war die monatliche BV-Medianrente bei den Männern, die ihre erste Rente vor dem gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren bezogen haben, am höchsten (2702 Franken), gefolgt von den Neubezügern über 65 Jahren (2143 Franken). Am tiefsten waren die monatlichen Medianrenten mit 1785 Franken bei den Männern, die sich im gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren pensionieren liessen.

Bei den Frauen zeigt sich ein leicht anderes Bild. Dort waren die Medianrenten aus der 2. Säule bei den Frauen, die sie nach dem gesetzlichen Rentenalter von 64 Jahren erstmals bezogen haben, am höchsten (1410 Franken), gefolgt von den Neubezügerinnen, die sie vor ihrem 64. Altersjahr geltend machten (1321 Franken). Wie bei den Männern erhielten auch die Frauen, die ihre erste Rente mit Erreichen des gesetzlichen Rentenalters bezogen haben, die niedrigsten Renten (Median: 990 Franken).

Jede zweite Person bezieht ausschliesslich eine Rente

2019 bezog rund die Hälfte der Bezügerinnen und Bezüger neuer Leistungen aus der beruflichen Vorsorge nur eine Rente (Männer: 43%, Frauen: 52%). Rund ein Drittel liess sich ausschliesslich ein Kapital auszahlen (Männer: 33%, Frauen: 34%). Die übrigen Neubezügerinnen und -bezüger (24% der Männer und 14% der Frauen) entschieden sich im Jahr 2019 für eine Kombination aus Rente und Kapital.
27.04.2021
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Vermögenssteuer natürlicher Personen
Der Artikel «Vermögenssteuer natürlicher Personen» aus dem Dossier Steuerinformationen ist aktualisiert worden. Der Text gibt einen Überblick über die Veranlagung und Erhebung der Vermögenssteuer in den Kantonen
27.04.2021
ESTV - Konsultationsvereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland
Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF gibt bekannt, dass die Konsultationsvereinbarung vom 11. Juni 2020 zwischen der Schweiz und Deutschland über die Besteuerung von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern während der COVID-19 Pandemie mindestens bis zum 30. Juni 2021 nicht gekündigt wird. Zudem wurde vereinbart, dass Arbeit im Home-Office aufgrund der Pandemie im Regelfall keine Betriebsstätte des Arbeitgebers begründet. Eine Kündigung der Vereinbarung durch einen Vertragsstaat wird ebenfalls durch eine Nachricht auf diesem Weg mitgeteilt werden.
27.04.2021
ESTV - MWST: Publikation der Entwürfe der Praxisfestlegungen der Hauptabteilung MWST
Heute wurden erste Entwürfe zur Mehrwertsteuer-Praxis auf der Internetseite aufgeschaltet. Die Frist zur Stellungnahme läuft bis zum 31. Mai 2021. Der erste Entwurf bleibt jedoch auch nach der Praxis-Konsultation aufgeschaltet.
29.03.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2019 und 2020 aktualisiert.
09.03.2021
ESTV - Rundschreiben «Liste der rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen der Säule 3b, Stand 31. Dezember 2020» (2-193-D-2021-d)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat das Rundschreiben «Liste der rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen der Säule 3b, Stand 31. Dezember 2020» publiziert.
15.03.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2020 aktualisiert.
09.03.2021
ESTV - Dossier Steuerinformationen: Steuersatz und Steuerfuss
Der Artikel «Steuersatz und Steuerfuss» aus dem Dossier Steuerinformationen ist aktualisiert worden. Der Text erklärt die Funktionsweise von Steuersatz und Steuerfuss bei der Steuerberechnung und enthält Übersichten zu den Regelungen in den Kantonen.
03.03.2021
ESTV - Inkrafttreten von Gesetzes- und Verordnungsänderungen im Steuerrecht zu den Jahren 2022-2024
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Listen der Gesetzes- und Verordnungsänderungen bei der direkten Bundessteuer, Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer und Stempelabgaben aktualisiert. Die Liste enthält Änderungen von Erlassen im Steuer- und Abgabenrecht, bei denen die Eidgenössische Steuerverwaltung massgeblich beteiligt oder für deren Umsetzung sie verantwortlich ist. In der Liste aufgeführt sind auch Gesetzes- und Verordnungsprojekte, die noch nicht abgeschlossen sind.


01.02.2021
ESTV - Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2019 und 2020 aktualisiert.
Zurück zum Seiteninhalt